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Welpengruppe

Für mich steht bei der Welpengruppe der Sozialkontakt mit anderen Welpen und anderen Menschen im Vordergrund.

So früh wie möglich sollten Welpen lernen, dass ihre eigene Sprache je nach Rasse durchaus etwas variieren kann, ähnlich wie bei uns Menschen, gleich einem „rassespezifischem Dialekt“.

Denn ohne Sprachkenntnisse kann keine Kommunikation statt finden:

Beschwichtigungssignale, aktive oder passive Unterwerfung, Beißhemmung, wenn nötig sich auch einmal wehren, sind nur einige Verhaltensweisen, die der Welpe erst lernen und immer wieder üben muss, um es seinem jeweiliegen Partner in dem Moment durch Sprache mitteilen zu können.

 

Nun zur Frage „Warum sind auch ältere Hunde dabei?“

 

Aus meiner Erfahrung ist das wichtig, da sich leichtes, saloppes, unkonventionelles Verhalten mit zunehmenden Alter zwischen Welpen – Junghunden und Erwachsenenhunden stetig verändert. Ähnlich wie bei uns Mensch auch. Kinder haben noch eine ganz andere Art wie sie miteinander umgehen, als Erwachsene.

 

Wo ein Welpe den anderen noch frech und mit voller Wucht anrempelt, ihn in die Ohren beißt, mit seinen extrem scharfen Milchzähnen teils blutige Spuren hinterlässt und als Antwort von dem anderen Welpen eventuell nur ein „ich geh jetzt und hör auf mit dir zu spielen, du bist zu grob“ erfährt, kann es durchaus sein, dass ein erwachsener Hund in der selben Situation das Ganze durch heftigen Einsatz seiner Zähne unterbindet.

 

Ausserdem wird der Welpenbesitzer mit seinem Hund ausserhalb der Welpengruppe weit häufiger bereits älteren Hunden begegenen als anderen Welpen. Und da kann es durchaus von Vorteil sein, wenn klein Hänschen schon mal erlebte , dass ein großer Hans nicht so „spielfreudig“ auf sein Verhalten reagiert, wie seine gleichaltrigen Kumpels.

 

Ein Welpe der niemals die Gelegenheit hatte zu Lernen wie es ist, wenn z.B. seine Spielaufforderung von seinem Gegenüber nicht angenommen wird,  wenn er ignoriert wird oder seinen Willen nicht immer durchsetzen kann, wird später Frust und Stress anders empfinden, als derjenigen, der bereits im Welpenalter mit solchen Situationen konfrontiert wurden. Je nach Veranlagung wird ein Welpe so eine Situation leichter oder schwerer verarbeiten, besser oder schlechter mit Frust und Stress klar kommen. Und auch solche Erfahrungen sind wichtig.

 

Das beruht auf der Tatsache, dass der Hund, im Gegensatz z.B. zum Fuchs, ein soziallebender Canide ist . Er hat sich für ein Zusammenleben   mit mehreren Familienmitglieden entschieden.

Doch dazu gehören Regeln und Tabus, die jeder akzeptieren muss, auch wenn es ihm manchmal nicht leicht fällt.

Ansonsten wäre das Zusammenleben ohne ständige Konflikte oder blutigen Auseinandersetzungen kaum möglich.

 

Nächste, kleine Erziehungsschritte:

Altesgemäß sollte der Welpe zunächst lernen was in seinem Leben alles von ihm erwartet wird. Hierzu gehören z.B. mit Schuhe in Frieden leben, Hosenbeine, Jackenärmel und Menschen nicht mit Zähnen zu bearbeiten - auch wenn der Zahnwechsel bevor steht...

Dazu muss sein Mensch mit ihm ein Tabuwort/Abruchsignal trainieren. Auch der zuverlässige Rückruf muss von Anfang an mit Welpen geübt werden, um nur einige Schritte zu nennen.

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass der Welpe, wie auch ältere Hunde, Vertrauen zu seinem Menschen hat, um ihm überhautp Gehör zu schenken und ihn zu beachten. So wird er auch in Krisensituationen den Weg zurück zu seinem zu Menschen suchen, zu seinem "sicheren Hafen". Der "Hafen" ist die Ausgangsbasis aller gemeinsamen Aktionen, auf der auch alle weiteren Erziehungsschritte aufbauen.

 

Lesen Sie dazu mehr...... MENSCH-HUND-BINDUNG

Petra Mensel     

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